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PAARUNGEN 1, 2 Dutzend-Chancen neu bewertet

#21 Mitglied ist offline   Nohasard 

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Geschrieben 17 October 2013 - 02:58

Beitrag anzeigennostradamus1500 sagte am 16 October 2013 - 21:12:

ist das die antwort auf die du gehofft hast?

:)


Wer kommunziert bitteschön mit wem? Und wenn ja, worüber?

NoH B)
"Glück ist kompliziert, Glück ist harte Arbeit".
(Alice Munro, kanadische Schriftstellerin, Literatur-Nobelpreis 2013)
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#22 Mitglied ist offline   cammegh mercury 

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Geschrieben 17 October 2013 - 08:59

Beitrag anzeigenNohasard sagte am 17 October 2013 - 02:58:

Wer kommunziert bitteschön mit wem? Und wenn ja, worüber?

NoH B)


Guten Morgen lieber Uli

Charlys Beitrag indem er mich zitiert:
.....Meine Herren, habe die Ehre diesem Wundervollen Club angehoeren zu duerfen.
Ein Ort der Wundervollen gedanken.
<Gaußsche Glocke> <Chi-Quadrat>....
hat mich ein wenig irritiert, wie sackse immer beim selter sagte, könnte charly, ein alter Bekannter, sein. :)

Intrigen dulde ich prinzipiell nicht. Lässt Charly seine Maske nicht fallen, fliegt er.

lg

nostradamus1500
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#23 Mitglied ist offline   Nohasard 

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Geschrieben 17 October 2013 - 10:04

Beitrag anzeigennostradamus1500 sagte am 17 October 2013 - 08:59:

Lässt Charly seine Maske nicht fallen, fliegt er.



Auf jeden Fall scheint er unsere vergangenen Aktivitäten gut zu kennen. Was stört ihn daran? Ein Feigling.

NoH Eingefügtes Bild

Lese gerade die Entschuldigung im vorigen Fenster. Hat sich mit meinem Eintrag zeitlich überschnitten. Dr. [Charly] Seltsam.
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#24 Mitglied ist offline   Nohasard 

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Geschrieben 18 October 2013 - 04:54

Es geht weiter...

Auf das Geplänkel mit Mr.(Charly-) Seltsam möchte ich nicht näher eingehen. Ich habe mich aber entschlossen, diesen Thread vorläufig weiter mit Beiträgen zu beliefern. Den Untersuchungszeitraum erweitere ich auf 15 Tage (Jeweils die Werktage Mo.-Fr.; vom 30. Sept. bis 18. Oktober, das ist heute). Diese 15x 100 Coups = 1500 Coups sind dann etwas mehr, als der Weitwurf-Altmeister Clarius getestet hat. Und der danach meinte, dass sich auf einer der beiden Laufrichtungen eines beobachteten Kessels positive Resultate erzielen lassen. Mit den Mitteln der empirischen Statistik und einem Ist-Soll-Vergleich sollte es möglich sein zu beurteilen, ob die Behauptung (noch immer) stimmt, oder ob wir die Empfehlung - zuletzt 2002 publiziert - vergessen können.

Step by Step

NoH :unsure:
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#25 Mitglied ist offline   cammegh mercury 

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Geschrieben 18 October 2013 - 05:02

Beitrag anzeigenNohasard sagte am 18 October 2013 - 04:54:

Es geht weiter...
Auf das Geplänkel mit Mr.(Charly-) Seltsam möchte ich nicht näher eingehen. Ich habe mich aber entschlossen, diesen Thread vorläufig weiter mit Beiträgen zu beliefern. Den Untersuchungszeitraum erweitere ich auf 15 Tage (Jeweils die Werktage Mo.-Fr.; vom 30. Sept. bis 18. Oktober, das ist heute). Diese 15x 100 Coups = 1500 Coups sind dann etwas mehr, als der Weitwurf-Altmeister Clarius getestet hat. Und der danach meinte, dass sich auf einer der beiden Laufrichtungen eines beobachteten Kessels positive Resultate erzielen lassen. Mit den Mitteln der empirischen Statistik und einem Ist-Soll-Vergleich sollte es möglich sein zu beurteilen, ob die Behauptung (noch immer) stimmt, oder ob wir die Empfehlung - zuletzt 2002 publiziert - vergessen können.
Step by Step
NoH :unsure:



Guten Morgen Uli

Ich bin Dir für jede Zeile Wissen dankbar. Wissen aus dem man ableiten kann, Wissen das als Grundlage benützt werden kann.

danke!

nostradamus1500
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#26 Mitglied ist offline   Nohasard 

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Geschrieben 18 October 2013 - 17:13

Beitrag anzeigenCharly1500 sagte am 18 October 2013 - 14:29:

Wissen ist bekanntlich MACHT.


... meinte der englische Philosoph Francis Bacon (1561 - 1626). Aufgegriffen von der rebellierenden Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert, führte der Spruch zum politischen Dogma - Marx, Lenin, Stalin, Gulag. Nein danke. Oder zum politischen Rassismus - Völkermord. Nein danke.

Hier auf der bescheidenen Ebene des Glücksspiels Roulette halte ich mich vorsorglich an eine Bemerkung von P. Basieux über den typischen Vorführeffekt:

"Bei keinem Experiment ist er so zuverlässig wie beim Roulette; was immer man auch zeigen möchte, es klappt selten auf Anhieb". (Quelle: Buch 'Roulette - Glück & Geschick', S. 208).


NoH :mellow:
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#27 Mitglied ist offline   Nohasard 

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Geschrieben 20 October 2013 - 10:30

4. Teil: Weitere Erfahrungen und Erkenntnisse

Hiermit setze ich die Berichterstattung über die Prüfungen der Dutzendmethode fort. Das Datenmaterial umfaßt nunmehr 15 Partien, virtuell gespielt nach den o.g. Originalregeln; zugrunde liegt die Permanenz von Tisch 1, Spielbank Bad Homburg. Die Zahlen wurden jeweils ab Tischöffnung gebucht. Mit einer Ausnahme: Am vergangenen Freitag vermerkt die optoelektronische Aufzeichnung, der Betrieb an dem Tisch sei bereits um 11.33 Uhr eröffnet worden, sonst ist es gewöhnlich gegen 15 Uhr. Vermutlich waren bereits etliche Gäste um die Mittagszeit spielfreudig und einsatzbereit. Also habe ich den Beginn der Buchung um 60 Coups verschoben, um einheitliche Anfangsbedingungen zu gewährleisten - das System soll die Stunden des Nachmittags bis gegen Abend abbilden.

Die Resultate stehen unten im Anhang zu diesem Fenster. Sie sind selbsterklärend. In der Laufrichtung 1 war 529-mal zu setzen. Im Durchspiel, ohne Beachtung von Maxima und Minima, war die Methode mit 181 Treffern "gerade mal so eben" am Schlußtag mit 14 Stücken vorn. In der anderen Laufrichtung 2 blieb die Methode, ebenfalls im Durchspiel ohne Beachtung von Höchst- und Tiefststand, mit -27 Stücken ohne Erfolg. Wer beide Laufrichtungen bespielt hätte, wäre am Schlusstag per Saldo um -13 Stücke ärmer gewesen.

Ist meine Empfehlung dadurch "erledigt" ? Keineswegs! Denn beide Resultate sind ja hochinteressant. Denn warum lief es nur in einer Richtung positiv und warum in der anderen negativ? Die Gründe habe ich durch eine Zählung der Kontroll-Buchungen in Spalte K des Spielzettels (K=Kategorien gemäß ABC-Code) ermittelt. Dazu später mehr.

Für heute der vorläufige Kommentar: PAARUNGEN 1,2 war für mich persönlich anfangs eine 'Pflichtaufgabe', ohne mich damit zu identifizieren. Inzwischen sehe ich das Potenzial, um per Analyse (und Korrektur des ganzen Ansatzes) mit den PAARUNGEN tatsächlich auf einen 'grünen Zweig' zu kommen.

Bleiben Sie dran; es kommt noch 'was.

NoH :rolleyes:

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#28 Mitglied ist offline   cammegh mercury 

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Geschrieben 20 October 2013 - 12:14

Guten Morgen lieber Uli

Deinem Beitrag müsste man ein TTL <time to live> liftime of data certificat anhängen.

Hut ab vor deiner Arbeit!

lg

nostradamus1500
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#29 Mitglied ist offline   Nohasard 

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Geschrieben 20 October 2013 - 13:33

5. Teil: Analyse I

Zunächst möchte ich die Motive des Urhebers (Clarius) der Dutzendmethode ergründen. Leider kann man deswegen nicht mehr mit ihm korrespondieren, denn er ist inzwischen gestorben. Seinen Roulette-Nachlass hat er in der oben zitierten öffentlich zugänglichen Schrift publiziert. Sein Hauptinteresse lag darin, anderen Interessenten das System OPTIMUM nahezubringen. Es ist eine Methode, Gleichförmigkeiten in der Zahlenfolge aufzuspüren, die bestimmte routinierte Croupiers erzeugen, wenn sie die Roulettekugel konstant gleichmäßig werfen. Die Kunst des Spielers besteht darin, solche (menschliche) "Typen" unter dem Personal einer Spielbank unauffällig zu beobachten. Es handelt sich also um eine Symbiose zwischen Spieltechniker (Croupier) und Spieler unter Berücksichtigung des Rotor-Kugel-System lokaler Roulette-Generatoren; die Faktoren Maschine-Spieltechniker-Spieler müssen zusammen passen.

Die Messungen der Kugelumläufe (mit Hilfe einer genormten Dreh-Scheibe, die man sich später im Kopf einprägen muss) werden schließlich in eine Statistik aufgenommen. Sie gibt darüber Auskunft, welche Sektoren im Kessel bzw. im Zahlenkranz mehrheitlich (und stets kurzfristig) getroffen werden. Diese setzt man dann.

Es geht also um sogenannte 'Wurfweiten/Abk.WW'. Die ballistische Inspektion des "Kesselguckens" ist methodisch etwas Anderes und sie ist schwieriger. WW und KG sind aber miteinander verwandt. Clarius war auf jeden Fall (in der zweiten Hälfte der 60er Jahre, voriges Jahrhundert) einer der Pioniere und Lehrer des WW-Spiels. Er berichtet biografisch, dass er als Student bereits mit den Neu-Anfängen des Glücksspiels in Wiesbaden nach dem Zweiten Weltkrieg befasst war. Außerdem besuchte er regelmäßig das Casino in Bad Homburg.

Mit einem "einfachen" Spiel auf die 6er-Transversalen habe er einen Teil seiner Studienkosten finanziert, offenbart Clarius. Erläuterungen dazu kann man in seinem Theorie-Büchlein "Roulette-Gewinnsysteme" lesen. Dann ist der Autor dazu übergegangen, "en Plein" zu spielen, also die WW-Methode in reiner Form.

Welchen Rang in diesem Rahmen die Methode PRAKTIKUM für ihn hatte, läßt sich erahnen. Vermutlich hatte sie den Zweck, mit einem risikoarmen Einsatz auf Dutzende in der Rechts-Links-Trennung Material zu sammeln über lokale Bedingungen an ausgesuchten Roulette-Maschinen. Präsentiert wird in dem Buch ein Beispiel vom 29.September 1966 an Tisch 2 des Casinos Travemünde. W.L.C. stammte aus Schleswig-Holstein und hat zuletzt wieder in Norderstedt gelebt. Die Partie über 100 Coups, rund vier Stunden Sitzungszeit, endete mit einem Plus von 2 Stück in einer Laufrichtung und + 12 in der anderen. Das weckt natürlich den Appetit.

Allerdings hatte Clarius auch für die Vorbuchungszeit eine "Ausnahme-Regel", um seinen Sitzplatz am Tisch zu rechtfertigen und zu verteidigen. Diese Vor-Regel habe ich in meinem 'Remake' bewußt übergangen und mich auf die Hauptregel (Favorit in vier Notierungen je Buchungs-Spalte) konzentriert. Die Resultate +2 und +12 sind inclusive der 'Ausnahme-Regel'.

Folgendes ist zu beachten: Erstens der damals bespielte Kesseltyp. Soweit ich informiert bin, standen auf dem Parkett des Casinos im ehemaligen Kurhaus Travemünde Maschinen der Firma Kies. An ihnen hatte bereits der legendäre Profi Benno Winkel vermutlich Kesselfehler entdeckt und mit seinen Angriffen Skandal verursacht.

Zweitens berücksichtigt die demonstrierte Dutzend-Methode die Handwechsel im Verlauf der Sitzung nicht. Es war offenbar hauptsächlich ein Beobachtungs-Experiment: Gleichzeitig risikoarm zu spielen und dabei die Tauglichkeit verschiedener Croupiers 'für WW' zu testen.

Im Analyseteil II werde ich der Frage nachgehen, ob und wie man evtl. aus dem Rohmaterial des Konzepts "Praktikum" eine tatsächliche Gewinnmethode machen kann.

Soviel für heute.

NoH :)












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#30 Mitglied ist offline   Nohasard 

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Geschrieben 21 October 2013 - 19:41

6.Teil: Analyse II

In diesem Fenster habe ich unten im Anhang das Beispiel der Partie vom 18. Okt. (vergangenen Freitag) abgebildet und zwar nur die Wurfrichtung 1 mit allen Notierungen. Sie enthält Besonderheiten:

Die farblich grau unterlegte Zeile 1 ist streng genommen ein Null-Coup, denn die gefallene Zahl gibt ja lediglich als Vordutzend die Spalte vor, in der die nächste Dutzend-Ordnungszahl der Gegenrichtung notiert werden soll. Aus Paritätsgründen muss deshalb am Ende der Skala eine zusätzliche Zeile angefügt werden. Dieses habe ich in alle Buchungsblätter nachträglich eingearbeitet.

In Spalte 2. kann die Bestimmung des Kurzzeitfavoriten erst recht spät erfolgen. Denn die vier relevanten Notierungen sollen nicht durch 2 oder mehr Zeros unterbrochen werden, sondern nur 1 Zero soll zwischendurch gefallen sein.

Schließlich die farblich grün unterlegten Zeilen mit der Zero-Doublette in Laufrichtung 1 und der Doublette der Zahl 14 in Gegenrichtung (selten, aber es passiert halt). Nachdem der Wurfcroupiers sofort danach die 2 traf, vis a vis der 14 genau auf der 180-Grad-Achse, gab es Handwechsel... :D

Folgende Favorit-Typen für die Satzbestimmung lassen sich per Mutation definieren:

A) Vier Notierungen, in denen 1 Dutzend 2-mal erschienen ist; die anderen Dutzenden je 1-mal. F = Symbol für den Kurzzeitfavoriten.

1) F-F-x-x-?-?
2) F-x-F-x-?-?
3) x-F-x-F-?-?
4) x-x-F-F-?-?

Da F irgendein Dutzend sein kann, haben wir es mit 4x3 = 12 Fällen zu tun. In den Folgecoups (5. und 6. Coup) kann es grundsätzlich zu den Dutzend-Kategorien A,B oder C kommen sowie zur Kategorie Z (Zero oder 'zwangsläufig' nicht zuzuordnender Verlustsatz am Anfang der Notierungen in einer Spalte).

B) Vier Notierungen, in denen 1 Dutzend 3-mal erschienen ist und 1-mal eines der beiden anderen Dutzenden.

1) F-F-F-x-?-?
2) F-F-x-F-?-?
3) F-x-F-F-?-?
4) x-F-F-F-?-?

Da F irgendein Dutzend sein kann, haben wir es auch hier mit 4x3 = 12 Fällen zu tun. In den Folgecoups (5. und 6. Coup) kann es grundsätzlich zu den Dutzend-Codierungen A,B,C und Z kommen.

C) Vier Notierungen, die eine 4er-Serie darstellen.

1) F-F-F-F-?-?

Hier haben wir es mit 3 möglichen Fällen zu tun.

Insgesamt zählen wir somit 12+12+3 = 27 Fälle, in denen die beiden Folgecoups als Code A,B,C oder Z identifiziert werden können - zur vergleichenden Mengenkontrolle ihres Vorkommens.

Es ist zu prüfen, ob in der Addition mehrerer Partien die theoretischen Erwartungswerte für die Menge der Codes [n*(12/37)] genau erreicht, überschritten oder unterschritten werden. Die Theorie (Gauß'sche Glockenkurve der 'Normalverteilung') erklärt, dass sich ein Erwartungswert ungeachtet zeitweiliger Schwankungen prozentual immer präziser einstellt, je länger eine Spielmethode praktiziert wird. Das heißt, die Ergebniskurve für den Spieler werde stets fallend sein, nämlich um den Faktor [n*(1/37)].

Die empirische Prüfung der originalen Setzanweisung (PRAKTIKUM/nach Clarius) für 15 Partien ergab die Ergebnistabelle im Anhang des Fensters # 29 : Laufrichtung 1 war in der Schluss-Bilanz positiv, in Laufrichtung 2 negativ und in der Zusammenrechnung beider ebenfalls negativ.

Die parallele empirische Prüfung gemäß den Kategorien/Codes A,B,C und Z ergeben jedoch davon abweichende Resultate.

Wurfrichtung 1:

Gesetzte Coups 529

Davon A 173
Davon B 172
Davon C 168
Davon Z 16

Wurfrichtung 2:

Gesetzte Coups 540

Davon A 192
Davon B 166
Davon C 164
Davon Z 18

Mühelos können wir erkennen, dass nur ein Code trumpft - A, das Symbol für den Seriencoup. B, das Symbol für das vorletzte Dutzend, liegt auf dem zweiten Platz; C, das Symbol für Treffer eines am längsten ausgebliebenen Dutzends, hinkt als Dritter hinterher.

Wie sehen die Rechnungen aus, wenn man nach einer der drei Kategorien gespielt hätte anstatt nach der originalen Satzanweisung?

Der Erwartungswert für 529+540 = 1069 Sätze ist 346,70, aufgerundet 347.

Der Code C hätte dieses Soll mit 168+164 = 332 Treffern um 15 unterschritten.
Der Code B hätte dieses Soll mit 172+166 = 338 Treffern um 9 unterschritten.
Der Code A hätte dieses Soll mit 173+192 = 365 Treffern um 18 übertroffen!

Mit anderen Worten: Ein Spiel auf die Wiederholung der jeweils letzten Notierung in den je 3 Spalten beider Laufrichtungen hätte sogar ein Plus im Zusammenrechnen beider Endresultate gegeben, nämlich + 26 Stücke statt -13 wie mit der Originalregel. Und in Wirklichkeit stellt sich die Laufrichtung 2 als "die bessere" heraus, weil sie mehr Seriencoups erzeugt hat und nicht die für Ausgleiche sorgenden Wechselcoups nach den Codes B und C!

Die Schlußfolgerungen für die Strategie und Taktik eines erfolgreichen Dutzendspiels legen auf der Hand.

Allerdings mögen Skeptiker einwenden, das demonstrierte Beispiel von lediglich 1069 Coups in 15 Partien sei noch nicht die ganze Wahrheit. Und damit haben sie nicht ganz unrecht, denn von einem Beweis der Überlegenheit der Kategorie A (statt B oder sogar C) sind wir - oder ich selbst als empfehlender Autor weit entfernt. Richtig rechnen und empirisch etwas zum Vorteil des Spielers finden heißt noch nicht, dass der mathematische Beweis eines Dauererfolgs erbracht wäre. Dazu sind weitere Prüfungen von anderem Kaliber nötig - letztlich auch die Nah-Prüfung der betreffenden Roulettemaschine vor Ort anstelle einer Ferndiagnose vom Permanenzblatt aus.

Dennoch: Es hat Spaß gemacht, einen der wenigen seriösen 'Klassiker' als korrekturbedürftig enttarnt zu haben.

Dieser Thread wird bis auf weiteres für etwaige Nachfragen und Hinzfügungen offen bleiben.

Ich selbst wende mich wieder anderen Aufgaben zu.

Glückauf!

Nohasard :rolleyes:


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#31 Mitglied ist offline   Nohasard 

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Geschrieben 12 November 2013 - 04:08


Ein Leckerbissen

Da ich weiterhin die authentischen Permanenzen der Spielbank Bad Homburg abspeichere, fiel mir der besondere "Leckerbissen" des vergangenen
Freitagnachmittags an Tisch 1 des Casinos auf. Mit dem zweiten Handwechsel kamen innerhalb von 22 Coups 5-mal Zero, davon zwei Doubletten und dazu 2-mal die 26 sowie 1-mal die 32 als Nachbarn (vgl. Anhang unten).

Wer sich also nach dem ersten Zero-Doppel entschlossen hätte, im Vertrauen auf den Wurfcroupier Zero als Kopfzahl mit je einem oder zwei Nachbarn zu besetzen (Zero 1-1 oder Zero 2-2), der hätte in den 16 Coups bis zum nächsten Handwechsel 6 mal en plein getroffen. Bei einer Investition von 16 x 3 = 48 Stück oder 16 x 5 = 80 Stück wären die Netto-Überschüsse - Auszahlung 6 x 35 = 210 Stück - auf jeden Fall hoch und lohnend gewesen.

'Hätte, hätte Fahrradkette' ist ja das Leitmotiv dieses Threads. Man wäre ja gern dabei gewesen in der Stunde zwischen 3 und 4 Uhr nachmittags, um das
"ballistische Zielwerfen" live zu erleben - und evtl. mit zu gewinnen.

Selbst ein Dutzendspieler wäre noch auf seine Kosten gekommen: Die Anfangscoups 33-34 könnten der Fingerzeig auf das Dritte Dutzend bedeutet haben. In den folgenden 13 Coups fiel noch 5-mal die Kugel in die Sektoren des 3. Dutzends. Auszahlung: 15 Stück bei Abzug des Einsatzes nach dem Treffer. Mit der Sequenz 12-25 wäre erstmals ein Überschuss von 1 Stück erreicht worden, der trotz - aus Sicht des Drittelchancenspielers ärgerlichen - Zero mit den Sequenzen 0-0-32-20-23-26 bis dahin gehalten, und mit 6-25 sogar auf 2 Stück erhöht werden konnte. Mit der Sequenz 0-14-26 wurde der Vorsprung gerettet.

Hier hätte die bescheidene Zielmarke vorsichtigerweise gesichert werden müssen. Denn die folgenden 7 Coups bis zum Handwechsel brachten nur noch einmal das 3. Dutzend; der Anfangserfolg wäre zerronnen, die Partie wäre mit -2 Stück verpfuscht worden.

Alles in allem möchte ich damit sagen, dass solche glücklichen Momente des Roulette-Zufalls auch in Zeiten "perfekter Maschinen-Technologie" immer wieder zu beobachten und auszunutzen sind. Für den aufmerksamen, geduldigen und besonnenen Spieler, der zudem mit Physik und Mathematik nicht auf Kriegsfuß steht, ergeben sich auch weiterhin gute Gelegenheiten.

Auf das selbstgewählte Thema "Paarungen 1,2" komme ich mit weiteren Beispielen und Interpretationen etwas später noch einmal zurück. Aus dem Dutzendspiel in Verbindung mit der A-B-C-Codierung sowie der Trennung nach den beiden Laufrichtungen habe ich ein Merkmal herausgefiltert, das tatsächlich gewinnführend sein könnte ...

Guten Morgen

NoH B)

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#32 Mitglied ist offline   cammegh mercury 

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Geschrieben 12 November 2013 - 07:40

Guten Morgen forschende Jugend

Freue mich Dich gesund zu wissen.
und ja, ab sofort wird in UNSER Tagebebuch geschrieben :)

Hab einen aktiven Huxley angeboten bekommen, von dem Geld könnte ich zwei Cammeghs kaufen, ich bin am überlegen welche Variante für uns die bessere ist.

lg

nostradamus1500
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#33 Mitglied ist offline   Nohasard 

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Geschrieben 12 November 2013 - 15:11

Beitrag anzeigennostradamus1500 sagte am 12 November 2013 - 07:40:

Guten Morgen forschende Jugend

Freue mich Dich gesund zu wissen.
und ja, ab sofort wird in UNSER Tagebebuch geschrieben :)

Hab einen aktiven Huxley angeboten bekommen, von dem Geld könnte ich zwei Cammeghs kaufen, ich bin am überlegen welche Variante für uns die bessere ist.

lg

nostradamus1500


Hallo Richard, die "forschende Jugend" bedankt sich für die Grüße. War vorhin im 'Beichtstuhl' bei meinem Hauptarzt - er meldet >n.N.b.<, das ist der Schufa-Code und bedeutet "nichts Nachteiliges bekannt".

Freue mich, dass du wieder die Kugel im eigenen Kessel rollen lassen wirst. Ob ein Huxley (Caro, Novomatic, MBB) oder Cammegh, das weißt du am besten. Demgegenüber investiere ich für das Forschungslabor nur in Bleistifte, Anspitzer, Radiergummi, Papier, Drucker und Taschenrechner und aktiviere die eigenen Gehirnzellen. Domenico hat, soweit ich das verfolgen kann, "unser" Vokabular bereits verinnerlicht und trägt die Fackel der Aufklärung in das andere Forum... Möge die Streuung so groß wie möglich sein!

Tja, und jetzt will ich texten, was sich bei der Beschäftigung mit den Dutzend-Parametern an Neuigkeiten ergeben hat. Erst hatte ich innere Widerstände, denn die Drittelchancen bieten ja nur ganz schmale Einfallstore zu echten und stetigen Gewinnen. Aber nach der Arbeit der vergangenen Wochen (häppchenweise, täglich ca. 2 Stunden) hat es plötzlich "Klick" gemacht. Mehr dazu spätestens am nächsten Freitag/Sonnabend.

Servus

NoH :mellow:
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#34 Mitglied ist offline   cammegh mercury 

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Geschrieben 12 November 2013 - 15:53

Hallo Uli

Interresant sind die Antworten und das Verhalten von Spielkamerad, römer und dikn, sonstige können Ihm nichtmal folgen.
gut hat mir die Verknüpfung ballistik 3er EC Bund gefallen, der Wurfrichtung und Kesselprofil wurde letztendlich nicht mehr wiedersprochen. :) sagen wir mal so: der elchtest war ein Erfolg :)

fühl Dich gedrückt

RichARD
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#35 Mitglied ist offline   Nohasard 

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Geschrieben 14 November 2013 - 00:15

Beitrag anzeigenNohasard sagte am 21 October 2013 - 19:41:


Mühelos können wir erkennen, dass nur ein Code trumpft - A, das Symbol für den Seriencoup. B, das Symbol für das vorletzte Dutzend, liegt auf dem zweiten Platz; C, das Symbol für Treffer eines am längsten ausgebliebenen Dutzends, hinkt als Dritter hinterher.
[...]
Die Schlußfolgerungen für die Strategie und Taktik eines erfolgreichen Dutzendspiels legen auf der Hand.
[...]
Allerdings mögen Skeptiker einwenden, das demonstrierte Beispiel von lediglich 1069 Coups in 15 Partien sei noch nicht die ganze Wahrheit.



Nein, es war nicht die ganze Wahrheit! Ich habe die Daten um 30 Partien erweitert, nochmals alles gründlich geprüft. Dabei bin ich auf etwas sehr Interessantes gestoßen.

Das Mysterium des A-B-C-Codes für die Dutzendchancen.

Es gibt in der Roulette-Literatur einige Systeme bzw. Spielvorschläge, in denen eine Dutzendpermanenz nach den Kategorien L, V und D codiert wird.

L = Wiederholung des zu-Letzt getroffenen Dutzends, also die Kategorie "Seriencoup".

V = Wiederholung des Vorigen/Vorletzten [alternativen] Dutzends.

D = Wiederholung des Drittletzten Dutzend, also des am längsten ausgebliebenen.

Ich habe in meiner Systematik lediglich die Buchstaben "L,V,D" umgetauft in A,B,C - weil es mir griffiger erschien, ansonsten ist dasselbe gemeint.

Die erwähnten Skripte verwenden die Zahlenfolgen ohne Trennung nach Rechts- oder Linksdrehung! Und sie unterstellen, dass die Codes - ebenso wie die Dutzende - gleichwahrscheinliche Häufigkeiten produzieren, also stets "normalverteilt" sind im Sinne des Modells der Gauß'schen Glockenkurve.

Das jedoch erweist sich als Irrtum! Tatsächlich verschieben sich die Parameter der Berechnung - weg von der Kategorie A, hin zu den alternativen Codes B und vor allem C! Insbesondere dann, wenn man die Zahlenfolgen wieder nach den jeweiligen Laufrichtungen der Kugel trennt und zusätzlich Referenzspalten in die Buchung einführt, wie sie W.L.Clarius exerziert hat. Das heißt, jede gefallene Zahl wird in der Referenzspalte des "Vordutzends" verbucht und zwar mit der Ordnungszahl des betreffenden Dutzends (1, 2 oder 3). Dann wird bestimmt, in welche Kategorie das aktuelle Dutzend gehört, gemäß dem zurückliegenden Verlauf (Illustration durch das Buchungsblatt unten im Anhang).

Worin liegt nun der Irrtum? In der falschen Einschätzung, dass die Gesamtzahl der Seriencoups (mindestens) so häufig sein wird wie 12/37 = 0,3243, also die Quote für den Erwartungswert eines Dutzends. Daran knüpft sich nicht selten die Hoffnung, Serien seien das beste Rezept für einen Spielerfolg, weil längere Serien, allgemein gesprochen, ja eine Favoriten-Tendenz ausdrücken. Momentan kann das durchaus mal sein, aber mathematisch auf mittlere und längere Sicht verhält es sich anders.

Kurz und bündig: Der tatsächliche Erwartungswert für die Summe beliebiger Seriencoups von Dutzenden in der Addition mehrerer Partien beträgt lediglich
0,315559. Und somit beträgt die Differenz (12/37)-0,315559 = 0,008765, aufgerundet 0,0088 oder 0,88 Prozent. Dem Code A fehlt rechnerisch-theoretisch fast 1 Prozent Häufigkeit!

Wenn man die Differenzen der jeweiligen Gegenwahrscheinlichkeiten/GW vergleicht, so ergibt sich ebenfalls:

GW eines Dutzends = 1-(12/37) = 0,675676
GW des Codes A = 1-0.315559 = 0,684441
Differenz: 0,008765

Mit anderen Worten, die Häufikeitsquote, die der Summe der Seriencoups fehlt, dockt an die Häufigkeiten der Code-Kombination B+C+Zero an.
Die Frage ist, ob sich das Quantum "Mehr" gleichwahrscheinlich auf B und C aufteilt, dann hätte man die Mengenzugabe von je 0,4383 Prozent (multipliziert mit der Zahl der gelaufenen Coups).

Der empirische Befund ist aber ein anderer: Die Kategorie C profitiert in der Regel deutlicher als die Kategorie B. Warum B gegenüber C (und gegenüber A) schwächelt, läßt sich ebenfalls mathematisch ableiten, jedoch nicht so elegant und eindeutig wie die Berechnung der tatsächlichen Quote für A. Deshalb übergehe ich dieses Kapitel und verweise stattdessen auf die Tabellen von je 15 Partien an den Tischen 1 und 2 des Casinos Bad Homburg, die ich bereits gespeichert habe und in den später folgenden Fenstern vorzeigen will.

Also nochmals zur Quote der Seriencoups. Man errechnet sie durch Subtraktion (12/37) minus Anzahl der Intervalle.

Formelmäßig

h = p - [p*q]


h ist die Häufigkeit der Seriencoups für ein bestimmtes Dutzend.
p = 12/37, Anteilsquote eines Dutzends.
q = Gegenwahrscheinlichkeit eins Dutzends 1-(12/37) oder (25/37).

Mit p*q = (12/37)*(25/37) = 0.219138 wird ausgedrückt, wie stark eine mögliche sofortige Wiederholung desselben Dutzends durch dessen Gegenkräfte gehemmt wird. Oder physikalisch ausgedrückt: Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Roulettekugel - die soeben in ein bestimmtes Dutzendfach gekullert ist - beim nächsten Coup an allen Fächern desselben Dutzends vorüberrollt. Zu 21,9138 Prozent wird das geschehen; das Produkt aus p*q sagt es uns, dass eine Wiederholung zu 21,9138 % erst im übernächsten Coup oder in längeren Intervallen wahrscheinlich sein wird. Die Summe aller Intervalle/Abstände zwischen dem letzten und dem nächsten Erscheinen desselben Dutzends wird durch n*p*q bestimmt, wobei n die Zahl aller gespielten (gesetzten Coups) bedeutet.

Wenn man daher von der Häufigkeit p eines Dutzends die Häufigkeit [p*q] subtrahiert, erhält man den Erwartungswert für Seriencoups eines Dutzends. Also:0,324324 - 0.219138 = 0,105186. Nur in 10,5186 Prozent aller Fälle wiederholt sich ein Dutzend sofort (Serienbildung) - das ist die mittlere mathematische Norm. Da wir es mit drei Dutzenden zu tun haben, muß diese Quote selbstverständlich mit dem Faktor 3 multipliziert werden. Deshalb: 0.105186 *3 = 0.315559.

Und damit sind wir wieder bei der Entdeckung (s.o.), dass die Serien im Dutzendspiel keineswegs "Trumpf" sind, wie selbst ich es oberflächlich
formuliert habe. Das stimmte zwar für die erste empirische Prüfung des Spielvorschlags von Clarius. Aber die Feststellung muss ich selbstkritisch streichen, denn die weiteren Prüfungen sprechen eine andere Sprache.

PARADOXERWEISE SIND NICHT DIE SERIEN DER DUTZENDE DIE TAKTISCHEN TRÜMPFE, SONDERN DIE UNSCHEINBARE KATEGORIE C. SIE HAT AUSSERDEM SPEZIFISCHE SERIENBILDUNGEN UND INTERVALLE.

Davon kann sich jeder selbst überzeugen, indem er anhand beliebiger AUTHENTISCHER Permananenzen so bucht und verfährt, wie es hier demonstriert wird. C hat einen versteckten Mengenvorteil. Er reicht zwar allein nicht aus, um im Gleichsatz jeden Coup zu spielen - da würde rasch die grundsätzliche negative Erwartung zuschlagen.Aber die richtige Signalauswahl wird mit einem recht ordentlichen Trefferüberschuss belohnt!

Die vielen Gelegenheiten zum Satz habe ich im Buchungsblatt der Demo-Partie vom 8. November 2013, Tisch 1 Bad Hamburg farbig in den senkrechten Referenzspalten markiert (vgl. Anhang).Es ist die Partie, in der nach dem ersten Wechsel der Wurfhand eine denkwürdige Serie von ZERO 1-1 produziert wurde.

WIE ein Spiel auf die Bildung des Codes C zu setzen ist, kann man herausfinden, wenn man IN EINER VORERMITTLUNG die Serienbildung einerseits und die Intervallbildung andererseits bilanziert. Dann sieht man, in welchen Stufen sich ABWEICHUNGEN von den rechnerischen SOLL-WERTEN HERAUSBILDEN (je umfangreicher das Material, desto klarer wird es). Und daraus leitet man die konkreten Satzanweisungen ab.

In meinen bisherigen Auswertungen komme ich auf eine erstaunliche Rendite für diese spezielle Dutzend-Strategie.

Zwei Hinweise zur Buchungsart: Fällt im Vorcoup Zero, so wird die betreffende Referenzspalte nicht gespielt. Die Aussetzer sind in den rechten Spalten I und II mit einem grünen X markiert.

Exkurs:

Außerdem wird die Bestimmung der Codes nahtlos aus der Vortags-Partie abgeleitet. Warum ist das zulässig? Warum muss man nicht unterbrechen und jedes Mal neu ansetzen? Der Grund ist die "Stichproben-Theorie". Wer sich stets am selben Kessel/Tisch aufhält und somit stets aus derselben Quelle seine Zahlenfolgen bezieht, macht praktisch regelmäßige Stichproben der Gesamtdatenmenge, die durch die Roulettemaschine erzeugt wird. Diese regelmäßigen Datenentnahmen bilden eine Gesamtheit für sich. Aus der kleineren Menge kann man auf die größere Menge hochrechnen, aber auch umkehrt spiegelt sich das Zufallsgeschehen, das an die Maschine gebunden ist, in den kleinen Summen sowie der Struktur der aneinandergereihten konkreten Partien.

Etwaigen Anwendern dieses korrigierten und numehr mathematisch fundierteren Vorschlags wünsche ich Mut, Umsicht, Vorbereitung und das Glück des Tüchtigen.

Tabellarische Belege und Erläuterungen dazu stelle ich hier in den nächsten Tagen in weitere Fenster.

NoH
:unsure:

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#36 Mitglied ist offline   cammegh mercury 

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Geschrieben 14 November 2013 - 06:47

Danke!

mehr, können Worte nicht fassen.

Richard
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#37 Mitglied ist offline   Nohasard 

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Geschrieben 14 November 2013 - 09:39

Vergleichen wir mal.

Hier sind nun die Tabellen, die das Geschehen der Nachmittagschichten an Tisch 1 darstellen. Erfasst wurden die Permanenzen ab Tischöffnung, jeweils Mo-Fr, vom 21. Okt. bis 8. Nov. 2013.

Es fehlen die Daten von Dienstag, 22. Okt. An diesem Tag wurde offensichtlich an der Datenbank gearbeitet. Denn vom 23. Okt an veröffentlicht Bad Homburg nicht nur die Permanenz von Tisch 1, sondern die von allen geöffneten Tischen. Besonders wertvoll: Auch die Aufzeichnungen der automatischen Kessel für die Multi-Funktionsplätze sind nun verfügbar (Nr. 9 und 10).

Für den fehlenden Dienstag habe ich ausnahmsweise den Sonnabend, 25. Okt. hinzugenommen, damit mein Schema der 5-Tage-Woche gewährleistet blieb. Mit je 74 gespielten und beobachteten Coups je Partie erhält man im 3-Wochen-Rhythmus die Daten von rund 1000 Zahlenfolgen; eine praktische Größenordnung, die zugleich Vergleiche erleichtert.

Die Abb. 2 im Anhang (gelb unterlegte Schlußzeile) erlaubt Rückschlüsse, welche der 3 Dutzenden mit ihren Tages-, Wochen- und Schlusshäufigkeiten dominant waren. Das 1. Dutzend war stark in Laufrichtung 1 bis zum 1. November, sackte in der folgenden Woche jedoch ab. Das 2. Dutzend wurde Favorit.

In der Gegenrichtung war das 2. Dutzend in allen drei Wochen dominant.

Die Abb. 3 stellt die Verteilungen der A-B-C- Codes dar (in der Schlußzeile grün-blau unterlegt). Hier ist abzulesen, dass Wurfrichtung 1 in der Summe Serien-Dominant war; an acht von 15 Tagen resultierte A positiv. C lag lediglich an vier Tagen vorn.

In der Gegenrichtung schaffte A lediglich an drei Tagen mehr als 12 Punkte; C lag in 6 Partien vorn (16-15-14-13-13-18 Treffer). B hatte in Laufrichtung 2 ebenfalls 6-mal Top-Häufigkeiten (15-15-15-17-15-16).

Es sind zwar nur punktuelle Informationen, die man aus den Tabellen gewinnt. Aber ich denke, sie schärfen den Blick dafür, was in der praktischen Spielumsetzung möglich ist.:rolleyes:


NoH



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#38 Mitglied ist offline   Nohasard 

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Geschrieben 15 November 2013 - 10:13

Deutliche Signale

Hier präsentiere ich die tabellarischen Übersichten von 15 Partien an Tisch 2 des Casinos Bad Homburg. Seit dem 23. Oktober sind die Permanenzen online verfügbar, sodass damit getestet werden kann.

Abb. 4 (mit gelb unterlegter Schlußzeile) zeigt, dass sich die Tageshäufigkeiten in Wurfrichtung 1 im Ergebnis auf das 2. Dutzend als Favorit zubewegten. Hätte man es vorher gewußt, hätte man an 8 von 15 Spieltagen gewonnen; am Schluß wären +12 Stück als Überschuss verblieben.

In der Gegenrichtung war das 1. Dutzend dominant, an 7 von 15 Tagen hätte es Überschüsse gegeben, sodass am Schluß + 22 Stück bilanzierten - für denjenigen, der von Anfang an auf dieses Dutzend gewettet hätte.

Insgesamt aber waren alle 3 Dutzende "normalverteilt", das heißt aufgrund der Auszahlungsregel (= negative Erwartung) alle defizitär.

Ein völlig anderes Bild gibt Abb. 5 mit den Tabellen der ABC-Kategorien (blau-grün unterlegte Schlußzeile). Wenn man zuerst darauf schaut, wie der Code A (Serienbildung) abgeschnitten hat, so haben wir mit den Quoten 172/537 = 0.320298 in der Wurfrichtung 1 und 170/536 = 0.317164 in der Wurfrichtung 2 geradezu mustergültig den Befund, den ich im Fenster #35 vorgerechnet hatte. Wo reichern sich die bei Kat. A fehlenden Prozentpunkte an? Nicht beim Code B, sondern überdeutlich bei der Kategorie C.

Dieses signalisiert, dass an Tisch 2 die Zahlenfolgen ungetrübt mit den Streuungen von "Stochastik 37" normalverteilt sind. Keine Chance für konstante Faktoren zugunsten des Drittel-Chancenspielers, der arglos irgendetwas ('Figuren', Progressionen) aus der Dutzend-Verteilung herausholen will. (Das Stichwort "Stochastik 37" habe ich von Nostradamus übernommen; den Ausdruck benutzt er gern, wenn er sagen will, das ein solcher Kessel 'chaotisch' streut und damit keine fassbaren Angriffsmöglichkeiten bietet).

Nur in der Betrachtung gemäß Kategorien "tut sich etwas". Darauf wollte ich den Blick lenken.

Glückauf

NoH :Laie_22:

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